Viele Unternehmer möchten auf‘s nächste Level, aber ... - Chantal Perrinjaquet

Viele Unternehmer möchten auf’s nächste Level, aber … 

 … sie haben Angst vor Sichtbarkeit

Oder wenn man es noch genauer betrachtet – eigentlich ist es nicht die Angst vor Sichtbarkeit, sondern eher davor, was sie damit verknüpfen:

„Ich werde gesehen. Was denken die anderen Leute? Was, wenn ich nicht bei jedem ankomme? Was, wenn ich jemanden triggere, ihm nicht gefalle? Was, wenn ich nicht gut genug bin?“

#AchtungSehrPersönlich
#AberWichtigWennDuWachsenWillst

Ja. So ist es nun mal – wenn man sich zeigt, kann man sich nicht mehr verstecken. Wenn man sich zeigt, denken sich die Leute etwas dazu … Und ja, es ist in unseren Instinkten verankert, der „Meute“ gefallen zu müssen – es könnte sonst den Ausstoß aus dem „Rudel“ bedeuten.

Dies kann uns steuern – vor allem, wenn wir uns dessen nicht bewusst sind.

Und ich beobachte, dass viele Unternehmer sich dessen nicht bewusst sind. Sie kommen nicht in die Gänge. Sie kämpfen mit sich, hadern, denken, sie seien falsch! Und das ist natürlich alles nicht wahr. Sie sehen einfach nicht, dass da diese Angst ist und dass sie unbegründet ist. Vor allem, wenn sie sich in ihrer Sichtbarkeit professionell begleiten lassen.

Tatsächlich ist es so, dass den gleichen Menschen diese vielleicht noch unbewusste Angst an anderer Stelle sehr wohl bewusst ist und sie sie „gut kennen“, aber leider die Einladung ihrer Seele, sich hier zu heilen, nicht annehmen. Es ist anscheinend einfacher, das „Spiel“ weiterzuspielen …

Daran erkennst Du Deine Angst vor Sichtbarkeit

Wie jetzt?! Die Sichtbarkeitsangst auf andere Weise erkennen?

Ja. Und zwar aus Spiegelerfahrungen.

Diese Menschen fühlen sich getriggert durch andere, vor allem sogar durch jene, die Sichtbarkeit umsetzen, ja zelebrieren. Idole, Coaches, Mentoren und Vorbilder, die sich zeigen, die sie selbst sind, die zu sich stehen und ihr Ding rocken. Und die erfolgreich damit sind.

Trigger sind immer wunderbare Einladungen der Seele, ein Thema jetzt ins Boot zu holen.

Was viele verwechseln ist, dass Erlebnisse und Erfahrungen allein nicht bereits Trigger sind. Trigger erkennt man daran, dass sie etwas in einem auslösen – sie „nagen“ innerlich und kreieren daraus Erlebnisse und Erfahrungen. Ich nenne sie gerne „Geschichten“.

Dieses Triggern im Zusammenhang mit Sichtbarkeit kommt immer – früher oder später, bei jedem Vorbild oder Idol, bei jedem, der um einen ist und sich zeigt, jedenfalls wenn man selbst ebenfalls Sichtbarkeit als persönlichen Wachstumsfaktor in sich trägt.

Es kann verschiedenste Gesichter haben, das Triggern.

Meist bewundert man diese Person zunächst (es kann aber auch von Beginn an umgekehrt sein), lobt sie, empfindet Sympathie. Doch je mehr man unbewusst in den eigenen Sichtbarkeits-Themen berührt wird („Das ist so genial, ich will das auch! Warum mache ich es nicht einfach? Warum geht es bei mir nicht so leicht wie bei ihr? Jetzt nervt sie aber langsam! Ich kann das nicht mehr sehen …“ etc.), umso mehr beginnt man sich „Geschichten“ zu erzählen, also angebliche Gründe und Erklärungen, warum diese Disharmonie da ist.

Die Disharmonie wechselt sich dann ab mit Vergleichen, Erklärungen (warum man dies nicht braucht), Neid, Eifersucht; ja bis hin zu Distanz, übler Nachrede oder sozialer Ausgrenzung.

Aber nur, wenn man die Einladung zur Heilung nicht annimmt.

Nimmt man sie an und macht aufrichtig seine „Hausaufgaben“, dann entspannt sich alles und es wird sehr leicht und klar. Alles fühlt sich dann an wie eine ferne Geschichte aus einer anderen Zeit.

Welche Geschichten erzählst Du Dir?

Trigger-Geschichten, die manche sich kreieren, können sein:

  • Den einst bewunderten Erfolg seines Vorbilds empfindet man plötzlich als total überbewertet, nicht mehr bewunderns- oder erstrebenswert.
  • Oder man lernt das „Idol“ besser kennen und realisiert, dass es auch nur ein Mensch ist … und dieser Mensch macht nicht alles perfekt! Wow. „Aber er müsste doch jetzt dies oder das.“ Oder anders: „Ich hätte jetzt erwartet, dass …“ Die Bewunderung sinkt. Eventuell wird sie durch Ablehnung ersetzt.
  • Oder man arbeitet zusammen, die Energie und Begeisterung sind hoch. Und irgendwann kommt ein persönliches Down oder man setzt nicht (mehr) um und die Resultate bleiben aus. Man sucht Gründe und findet sie bei diesem Vorbild, Mentor, Coach.

Tatsächlich gibt es gefühlt tausende „Stories“, in denen man sich wiederfinden kann, wenn man sich gedanklich, energetisch oder gar in Zusammenarbeit mit einem sichtbaren Vorbild auseinandersetzt. Der Zeitpunkt, wo man dadurch getriggert wird, ist vorprogrammiert – außer man macht seine „Hausaufgaben“.

Ein „Trigger“ entsteht als Resonanzkörper für das Thema in Dir, das jetzt in die Heilung gehen möchte.

Dafür kann das „Gefäß“ des Resonanzkörpers selbst (der Trigger) in der Regel nichts! Und je nach Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber kann man sauber damit umgehen, oder man tut alles, um sich der Einladung der Seele nicht zu stellen:

  • Man „kotzt“ sich in Komfortzonen-Gefilden (bei Bekannten, Gleichgesinnten oder Freunden) darüber aus, wie schlimm das einstige Vorbild in Wahrheit sei. Um sich vermeintlich besser zu fühlen.
  • Oder man frisst es in sich hinein. Tut, als wenn nichts wäre.
  • Oder man frisst es in sich hinein und der innere Unmut schwelt vor sich hin, bis er irgendwann explodiert. Meist für das Umfeld in total unadäquaten Umständen.
  • Oder man will es loswerden und wechselt oder beendet die Situation (logischerweise jene, wo der Trigger enthalten ist, z. B. das Coaching-Angebot, die Arbeitsstelle, die Freundschaft oder was es gerade ist).

Das alles ist für die Menschen, die die „Hausaufgaben“ nicht machen, total unangenehm. Es ist enorm aufreibend, nervig, kann schlaflose Nächte bereiten und ihnen die ganze Lebensfreude vergällen.

Irgendwann bemerkt das Unterbewusstsein: „Das will ich nicht mehr!“, doch anstatt endlich die „Hausaufgaben“ zu machen, die Einladung der Seele anzunehmen und die Ursache zu heilen, beschließen sie unbewusst, dass sie selbst nie in eine Sichtbarkeitsposition kommen möchten. Denn ihnen soll so etwas niemals passieren …

Warum Du nicht sichtbar werden willst

Und darum ist dies sehr oft einer der (unbewussten) Gründe, warum man selbst nicht sichtbar werden will:

  • Die Angst davor, für andere (für uns selbst meist nicht bemerkbar) ein Spiegel zu sein.
  • Die Angst davor, was dann über einen geredet wird. Dinge, die ja offensichtlich „hausgemacht“ und nicht wahr sind.
  • Die Angst davor, was die daraus entstehenden Wellen für eine Auswirkung auf die eigene Reputation haben könnten.
  • Die Angst davor, nicht gut genug oder nicht „perfekt“ genug zu sein und darum dies alles auszulösen.

Ja, es braucht Mut, um sichtbar zu werden. Und ja, es braucht aufrichtiges Inner Leadership, um damit zurechtzukommen!

Davon kann auch ich ein Liedchen singen. Obwohl ich diese Angst „was denken die anderen“ im oben genannten Sinne nie so ausgeprägt kannte und immer mit einem tiefen Gottvertrauen und einer starken Verbindung „nach oben“ ausgestattet war, kann ich dieses Lied mitsingen.

Ich habe zwar nie gezögert, mich zu zeigen. Ich selbst zu sein.
Und natürlich habe ich auch lernen dürfen, nicht darüber nachzudenken, was andere denken könnten. Eine bewusste Transformation dieser Annahmen ist ein Geschenk! Bei diesem Prozess war es bestimmt hilfreich, dass der Ruf meiner Wahrheit immer stärker war als die Sorge, was andere über mich denken könnten.

Und ich habe nie die Auseinandersetzung mit mir selbst gescheut.

Das mag eine außergewöhnliche Fähigkeit sein, doch in meinen Augen eine, die sich jeder aneignen kann, wenn er will. Was bei anderen Fähigkeiten nicht so einfach ist.

Also einerseits ging (und gehe) auch ich da durch (ja genau! Es hört nämlich nicht auf. Diese Trigger kommen immer wieder, wenn es um‘s nächste Level geht …). Und auch ich erkenne die Möglichkeiten der Wahl in mir.

Darum fühle ich mit jedem Menschen, den ich in solchem Leiden beobachte, mit.

Doch ich entscheide mich inzwischen sehr schnell dafür, nicht zu leiden und für die Leichtigkeit. Und sage bewusst „danke“ zu den Triggern und mache meine Hausaufgaben. Und so komme ich erst gar nicht an die Stellen, wo ich Geschichten kreieren muss, um das, was die Trigger in mir auslösen, „schönzureden“.

Ich übernehme die Verantwortung dafür, weder mich selbst leiden zu lassen, noch dem Trigger (in dem Falle mein einstiges Vorbild, also einen anderen wunderbaren Menschen). Ich sehe davon ab, ihm etwas in die Schuhe zu schieben oder nachzureden (übrigens auch die innerliche üble Nachrede hat eine Wirkung!) oder die Situation zu verlassen (Flucht vor dem Trigger).

Nein, was für mich immer sehr schwierig war und wohl immer wieder eine Einladung aufs nächste Level birgt, ist die Tatsache, dass meine Sichtbarkeit und Mentorentätigkeit andere Menschen mehr als spiegelt …

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Meine besondere Gabe ist …

… andere Menschen glasklar zu spiegeln – ob ich will oder nicht

Ich erinnere mich noch gut, wie ich schon als Kind Erfahrungen machte mit Menschen um mich herum, die „wegen mir“ ausflippten. Und ich verstand nicht, warum. Irgendwie hatte ich es verpasst … Nicht gecheckt! Für mich scheinbar wie aus dem Nichts schrie mich plötzlich jemand an, beschuldigte mich wegen absurder Dinge oder stellte mich buchstäblich „an den Pranger“. Meine damalige Trittsicherheit in Fettnäpfchen war da auch nicht wirklich hilfreich …

Als junge Erwachsene kam ich irgendwann an einen Punkt der Verzweiflung. Ich hatte so sehr die Nase voll davon, dass andere mich „ungerechtfertigt“ beschuldigten, mobbten und denunzierten für Dinge, wovon ich weder etwas wusste, noch wo ich jemals irgendwelche unlauteren Absichten hatte.

Ich war immer „brav“. Als Älteste einer Handwerkerfamilie wurde ich in die Verantwortung für die jüngeren Geschwister, den Haushalt und das Helfen im elterlichen Betrieb genommen. Das war für mich normal. Und ich wollte nur eines: Harmonie und Frieden!

So lernte ich früh, Menschen in Konflikten zu unterstützen, wieder zusammenzubringen, zu schlichten und einen gemeinsamen Konsens zu finden, der für alle fair war.

Ich lernte, mich für das Gute und Faire einzusetzen. Mein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn, mein Gespür für Ehrlichkeit und Echtheit und meine Bewusstheit für Meins/Deins waren dafür stets die Basis (darum bin ich wohl auch Polizistin geworden). Es wäre mir nie und nimmer in den Sinn gekommen, andere zu manipulieren, auszunutzen oder zu hintergehen.

„Kehre zuerst vor Deiner eigenen Tür“ war eine weise Empfehlung meines lieben Großvaters, die ich streng befolgte. Wann immer also etwas Angriffiges passierte, kehrte ich zuerst in mich und räumte auf. Es gab und gibt immer etwas, und wenn es die heilige Verzeihungsarbeit ist. Und in den ersten Jahren dachte ich, das würden alle so machen. Doch trotz dieser an sich gesunden Vorgehensweise passierten immer wieder diese Situationen, wo man mir genau so etwas vorwarf – bis heute.

Eine Antwort, die es in sich hat

Als ich als junge Erwachsene Anfang zwanzig an dem Punkt angelangt war, wo es mir zum ersten Mal reichte, dass andere „wegen mir“ krasseste Geschichten als wahr empfanden und mich hochexplosiv dort hineinzogen, fragte ich mein Geistiges Team, worum es hier eigentlich geht. Was darf ich lernen? Was sehe ich nicht? Was sind meine Anteile?

Die Antwort hat mir gar nicht gefallen und ich habe sie ehrlich gesagt in den folgenden zehn Jahren auch immer wieder hinterfragt.

Sie lautete sinngemäß:

„Du hast die Gabe, Fähigkeiten und Talente in den Menschen zu erkennen, bevor diese sie sich selbst zugestehen. Und Du hast außerdem die Gabe, ihnen ihre tiefsten Schatten zu spiegeln. Jene, die sie sich tagtäglich erfolgreich schön reden. Jene, die jedoch – gepaart mit ihren Gaben – ihre Brillanz und Einzigartigkeit ausmachen und die für sie eine große Erlösung bedeuten würden. Lerne zu erkennen, dass es hierbei nicht um Dich geht. Du stehst lediglich als Resonanzgefäß zur Verfügung. Danke dafür! Zudem lerne zu sehen, dass diese Ausbrüche sich oft durch langes Unterdrücken aufbauen und dank Deiner klaren Resonanz explodieren dürfen.“

Kannst Du Dir vorstellen, dass ich gerade den letzten Teil der Nachricht gar nicht prickelnd fand?

Und verstehst Du, warum ich ihn jahrelang immer wieder hinterfragte? Der erste Teil ist ja eigentlich genial. Wer hat da schon etwas gegen zu sagen?

Doch Schattenseiten will niemand bei sich sehen oder vor anderen bloßlegen … Und, wie war das nochmal? Ich spiegele sie unbewusst? Einfach, weil ich BIN? Einfach, weil sie in mein Resonanzfeld kommen? Und dann explodiert das Ganze noch? Ich werde quasi angekotzt? Auch das noch? Das kann also mit Menschen passieren, die ich nicht einmal kenne, weil ich öffentlich tätig bin?

Das ist gar nicht schön. Oh nein …

Ich wusste nun zwar, was abging und dass ich aufhören konnte, mich schlecht zu fühlen. Ich wusste nun, dass mit wachsender Erfahrung diese „Ausbrüche“ anderer in meiner Resonanz mehr mit ihnen als mit mir zu tun haben.

Doch ganz ehrlich!?

Hier kam und komme ich immer noch an meine Grenzen in Sachen „was denken die anderen“ … Gepaart mit der Tatsache, dass das Leiden der Leute, die mich in ihrem Eklat konfrontierten, mich nicht kalt lässt, muss ich gestehen, dass mir „ruhig und souverän“ zu bleiben meistens gut gelingt. Aber manchmal auch gar nicht. Und ich will kein Abfallkübel sein!

Aber so ging es weiter. Ob ich wollte oder nicht und ob ich gelassen blieb oder nicht. Wo ich vor 25 Jahren hin und wieder mal fauchte, lade ich heute eher zum Gespräch ein. Heute gehe ich bewusst intuitiv vor. Weil ich nach jedem „Vorfall“ mehr erkennen durfte und mehr Bewusstheit darüber hatte, was abging, und so geschult wurde.

Doch trotzdem litt ich sehr darunter. Ich kam nicht damit zurecht, es gelassen zu sehen, muss ich gestehen! Und obwohl ich „meinen Frieden“ mit dieser nicht wirklich angenehmen Gabe gemacht habe, gibt es Phasen, wo ich müde bin.

Denn egal wie groß und mitfühlend mein Verständnis für die unbewussten Handlungen anderer in meiner Energie ist, es hat enorme Auswirkungen auf mich als Mensch.

Denn ich bin auch nur ein Mensch!

Souveränität, Gelassenheit, starke Nerven und Angstlosigkeit – was immer mir viele auch zuschreiben: Dieses Verhalten anderer hat massive Auswirkungen auf mich. Und zwar feinstofflich-energetische Wirkungen. Abgesehen von sozialer Ausgrenzung, übler Nachrede und dies alles nur, weil andere in ihrer eigenen Unaufrichtigkeit, ihrem daraus entstandenen Leid und Neid ihr eigenes Leiden auf mich projizieren?

 

Geht es wirklich darum, dies alles einfach zu ertragen?

Jahrzehnte damit leben zu können schaffte ich nur, weil irgendwann mein Geistiges Team auf meine Frage hin empfahl, ich solle die Gabe in meinen Beruf (und später in meine Selbständigkeit) hineinfließen lassen. Ich solle die Leute dafür „bezahlen“ lassen, dass dies passiert … Ich dürfe diese Gabe offen ansprechen und Menschen, die das wollen, bewusst zur Transformation einladen.

Wie bitte? Warum soll jemand dafür bezahlen?

„Weil diese Menschen ähnlich gestrickt sind wie Du“, war die Antwort. „Weil sie aufrichtige und ehrliche, nicht manipulierende Spiegel schätzen. Weil sie bewusst wachsen wollen! Weil sie Inner Leadership zelebrieren und für sich und die eigene Entwicklung Verantwortung übernehmen möchten! Weil sie so ein sauberes Leadership kriegen.“

Mmhh … Je länger ich diese Erklärung wirken ließ, um so plausibler klang sie.

Anfang meiner Dreißiger begann ich also herauszufinden, wie ich das tun kann. Als Polizistin ging das in etwa so, z. B. gegenüber Auszubildenden: „Vertraue darauf: Du lernst bei mir, was Du brauchst! Wenn wir Spaß haben sollen, geht es darum zu lernen, Spaß zu haben. Wenn Du von meinem Diensthund in den Hintern gebissen wirst, dann geht es darum, zu lernen, wo Du gerade nicht aufrichtig warst.“

Das klappte erstaunlich gut!

Damals im Dienst konnte ich nicht immer mit allen darüber reden. Doch besonders dank meinem feinfühligen Hund konnte ich diese Erkenntnisse sehr viel besser verarbeiten (wenn er z. B. allen Kameraden die Schuhbänder sorgfältig öffnete und beim Notfall-Alarm zuerst alle ihre Schuhe binden mussten, bevor sie loslaufen konnten … Oder wenn er nur den einen Wachtchef anbellte, der sich später als „Hater der Hundeführer“ herausstellte. Oder wenn er bei einer Ausweiskontrolle im Milieu ausnahmsweise in aller Ruhe den „Glünggi“ (= der zu viel getrunken hatte) anpisste … 🙈

Dank meinem Hund konnten einige meiner unsichtbaren Gaben spielen, ohne Aufsehen zu erregen. Dass ein Hund unvoreingenommen spürt und handelt, verstanden alle sofort und sie wurden zu Fans.

Später, als ich selbständig war, arbeitete ich darum oft und gerne mit Hunden als Spiegel und konnte „es“ besser integrieren.

Und ich lernte, meine Gabe einfach direkt anzusprechen!

Und zwar von Beginn an. Bei jedem, der bei mir buchen wollte: „Und Du bist ganz sicher, dass Du ready bist, Dir selbst kristallklar zu begegnen? Dein Hund spricht Bände. Und dieser Spiegel und einiges mehr wird durch mich reden, ob Du willst oder nicht und ob ich es merke oder nicht.“

Und darum wurde ich gebucht. Ich war nicht ausgebucht … Damals war es einigen noch zu viel und die meisten kamen erst, wenn kaum mehr Hoffnung bestand und sie „schon so vieles ausprobiert haben“ und nicht selten das Leben ihres Tieres auf den Spiel stand. Doch ich wurde nun bewusster deswegen gebucht.

 

Es kommt darauf an, eine bewusste Entscheidung zu treffen

Das machte vieles leichter. Jetzt waren beide Parteien mit einer bewussten Entscheidung im Boot.

Doch obwohl dieses bewusste Kanalisieren meiner Gabe Entspannung brachte, ist es bis heute eines der schwierigsten Themen für mich. Heute ist das Geschäft meiner Kundin der erste Spiegel, damals war es ihr Hund.

Und obwohl ich nach wie vor offen darüber rede, muss ich akzeptieren, dass viele meiner Mentees es dann doch nicht schaffen, damit zurechtzukommen. Wenn sie z. B. nicht mit mir darüber reden (was brillant wäre, denn dann kämen die Durchbrüche!) oder wenn sie beschließen, an ihrer „Story“ festzuhalten und diese als einzige Wahrheit zu vertreten. Komme, was da wolle ….

Dann ist es wieder besonders schwierig für mich.

Denn ich bemerke es erst im Nachhinein. Und oft erst dann, wenn es zu spät ist. Nämlich dann, wenn sich mein Mentee schon derart viele Stories erzählt hat, nur um „Recht“ zu haben, dass ich kaum eine Chance hätte, eine Klärung und Heilung anzubieten – selbst wenn ich dazu eingeladen würde oder die Gelegenheit dazu erhielte.

Das wäre eine göttlich geführte Klärung, so darf ich es sagen. Denn jede Person, die sich bereits getraut hat, das mit mir durchzuführen, wird bestätigen, dass ich weder Dinge verdrehe, noch vertusche, noch mich besser hinstelle; sondern eine heilende Energie der Aussprache biete, wo die Dinge in die richtige Energie zurückgelangen dürfen. Meins zu mir und Deins zu Dir. Und dass Klarheit entstehen darf.

Und viel Heilung. Einfach Erleichterung!

Ja. Diese Seite gibt es auch. Zu selten noch für meinen Geschmack, doch es gibt sie immer wieder! Ich bin tief, tief dankbar dafür. Gerade weil ich weiß, dass es für die Mentees wohl doppelt so schwierig ist, ihrer Aufrichtigkeit Raum zu geben und sich darauf einzulassen, dass ihre Geschichten bisher wohl doch nicht die einzige Wahrheit, sondern eine von vielen Sichtweisen waren.

In solch einem Moment liebe ich meine Gabe!

Ich liebe sie und danke für die Fähigkeit, auf Meisterlevel führen zu dürfen.

Denn es ist nichts anderes. Manch einer würde hier manipulieren oder ins eigene Bockshorn blasen. Doch hier frohlockt und feiert mein ganzes Körper-Geist-Seelen-Gefüge und ich spüre, es ist getan.

Ich manipuliere nicht – ich bin einfach ich selbst und nutze meine geschulten Gaben.

Das darf ich ohne Arroganz sagen. Und ich habe Verständnis für jeden, der hier noch misstraut. Denn einige tausend Jahre lang bewegten wir uns gesellschaftlich im Geist der Manipulation. Der Mensch hat Angst davor und bedient sich ihrer trotzdem. Hilflos und ohne andere Vorbilder zu haben. Ich weiß das! Darum fühle ich mit beim Erkennen und Beobachten.

Aber dort, wo eine Aussprache und ein Feld der Heilung nicht zugelassen werden, in diesen Fällen ist es sehr hart für mich. Da leide ich im Nachhinein. Das erträgt der harmoniesüchtige Teil in mir kaum. Da könnte ich gefühlt tausend Tode sterben!

Warum? Es geht um eine Kundin! Eine wunderbare Seele, die sich gerade eine geballte Ladung Extrarunden holt!

Und wo es vorprogrammiert ist, dass sie in einigen Jahren wieder auf ihren Pfad, auf ihre Aufrichtigkeit zurückgeworfen werden wird und erkennen darf, was sie gerade kreiert hat … Wo es doch „nur“ wenig bräuchte für den klaren und kurzen Weg: für Aufrichtigkeit und den Mut, sich selbst damit zu heilen. Ja. Bei meinen Kunden braucht es „nur noch“ das.

Aber es ist auch aus weiteren Gründen hart für mich – und jetzt ruft das Menschliche in mir, mein Ego – denn die Entscheidung meines Mentees, sich nicht aufrichtig einzulassen, geht meist noch auf meine Kosten. Vermutlich auch, je nachdem wie stark seine Geschichten sich auswirken, auf Kosten meines Rufs.

Das vertrage ich kaum. Ich gebe es zu.

Dann trauere ich. Einerseits um diese wunderbare Seele, deren Seelenruf ich gebären durfte. Dessen Wirkung sie nun schmälert, weil sie nicht für sich geht! Aber ich trauere auch um mich. Manchmal – ich gestehe – verfluche ich diese Gabe. Mein Harmoniebedürfnis wird mit den unschönen Auswirkungen überhaupt nicht genährt!

Am Ende tröstet mich nur eines: Es hilft über kurz oder lang meinen Mentees. Nur so kommen sie auf schnellstem Wege weiter! Wenn ich stark bleibe, hilft es ihnen. Doch eines ist klar: Es ist keine Lösung, wenn ich mich nicht mehr zeige. Schließlich will ich helfen! Ich will meine Gaben einsetzen! Und das ist das einzige, was zählt. Und darum halte ich durch und mache weiter.

Was hat dies alles mit Dir zu tun, liebe Unternehmerin?

Nun, vielleicht erkennst Du Dich in einigen Facetten meiner Geschichte wieder. Durch die Trigger-Resonanz mit mir oder mit jemand anderem. Und ich lade Dich ein zu hundertprozentiger Aufrichtigkeit! Ich lade Dich ein zur Heilung.

Wenn Du in meiner Energie bist – egal wie nah –, dann bist Du jetzt darüber aufgeklärt, was Du für Geschenke kriegst durch die Trigger meines Seins. Gratuliere Dir! Es geht schon los, bevor Du mich engagierst, und ist dann noch kostenfrei … 😉

Wenn Du noch nicht in meiner Energie bist, möchte ich Dich dazu ermutigen, dem Wunsch Deiner Seele, Dich mit Deinen Talenten sichtbar und erfolgreich zu machen, Folge zu leisten!

Lass Dich ein auf Deine klare Wahrheit. Lass Dich ein auf Deinen klaren Weg!

Hab keine Angst vor Deinen Themen, die nach Heilung schreien, im Gegenteil! Vertraue. Nichts geschieht zufällig!

Wenn Du den schnellen Weg zur Klarheit, zur Transformation willst und ich Dir grundsätzlich sympathisch bin, dann geh den Weg mit mir.

Ich lade Dich herzlich dazu ein!

Ich verspreche Dir Aufrichtigkeit. Voller Liebe. Aber auch totale Präsenz und Klarheit. Ich bin unbestechlich – ich lasse mich nicht verführen und mache keine Opferspiele mit. Und falls Du „all in“ gehst, wird die Transformation super intensiv und schnell sein – und Dich massiv erleichtern, in allen Bereichen Deines Lebens!

Du kommst mit Deinem Business – dem Spiegel Deiner Seele! Und wir schauen hin und heilen, rocken!

Oder, falls Dir das zu happig ist, suche Dir andere Coaches, die lieb und nett sind und immer nur Positives sagen … 😉🌟💞 Nein, wirklich. Ich bin da total fein damit. Du wirst das finden, was Du brauchst, das ist klar. Und ich bin auch total fein damit, dass Du tolle Kolleginnen von mir buchst, denn ich kenne solche „Konkurrenzgedanken“, wie sie früher oft üblich waren, nicht. Ich weiß, dass wir „göttlich geführt“ werden. Alles ist ok.

Was auch immer Du wählst, mögest Du bitte Folgendes beherzigen:

Zeige Dich! Mach Dich sichtbar!

Hab den Mut, allenfalls auch zu polarisieren. Übernimm die Verantwortung dafür.
Denn das einzige, was am Ende zählt, ist dies: dass Dein Kunde profitiert und vorwärtskommt.

Dein Kunde braucht Dich! Und er kann Dich nur buchen, wenn er Dich sieht.

Und das ist auch das, was mich am Ende der Geschichte tief beruhigt. Ich übergebe, vertraue. Ich beobachte und lerne, mich zu fragen: „Was passiert jetzt wohl als Nächstes?“

Und so möge alles zu unser aller Wohl sein.

Danke, es ist!

Das wünsche ich auch Dir von ganzem Herzen.

Deine Chantal Perrinjaquet

 

PS:

Und wenn Du jetzt merkst: „Ja, ich will den schnellen Weg und bin bereit, mich meinen Triggern und Spiegeln zu stellen“, dann reserviere Dir einen Gesprächstermin mit uns! https://strategie.house-of-coaching.ch/meine-session

Wir freuen uns auf Dich!

(Liebste Grüße von meiner Terrasse mit dieser Chillmusik – voll mein Stil: https://www.youtube.com/chillmusik)